HOLO-Voices – Begegnen – Fragen – Weitersagen!
Am 6. März besuchten die HBG11c mit Herrn Rubbert das HOLO-VOICES - Projekt in der Zeche Zollverein. Mit dem Projekt HOLO-VOICES werden die Erfahrungsberichte von Überlebenden der Shoah für nachkommende Generationen dauerhaft gesichert und für Schüler*innen zugänglich gemacht.
Bereits während der Zugfahrt konnten sich Schüler*innen und Lehrer mit verschiedenen Biografien von Holocaust-Überlebenden auseinandersetzen, darunter auch der Dortmunder Wolfgang Polak.
Bei strahlender Sonne in Essen angekommen, ging es direkt in eines der alten Industriegebäude – hoch in Halle 10, wo Eva, unsere Ausstellungsbegleitung, bereits auf uns wartete. Nach einer kurzen Einführung zum Thema Zweitzeugen und einem ersten Austausch ging es direkt in die Biographiearbeit von Inge Auerbacher, 1934 in Kippenheim geboren.
In einer multimedialen Ausstellung, welche die Schüler*innen an diesem Vormittag ganz für sich hatten, konnten sie sich kooperativ mit verschiedenen Lebensabschnitten von Inge beschäftigen und dieses Wissen zusammentragen, um sich anschließend am Zeitstrahl von Inges Erlebnissen darüber auszutauschen.
Und dann ging es auch schon ins Eingemachte. In einer Art Kinosaal konnte sich Inge als Hologramm unseren vorbereiteten Fragen stellen. Inges digitaler Klon konnte dabei die ein oder andere interessante Frage beantworten. Die Technik hat uns aber auch gezeigt, wo ihre Grenzen sind und dass man sie immer im Einklang mit dem Menschen nutzen muss.
Mit vielen anregenden, aber auch emotionalen Eindrücken ging es dann zurück in die Mittagssonne, um diese Eindrücke noch einmal für den Unterricht festzuhalten – und anschließend mit einer kleinen Gruppe in die Essener Innenstadt zum Schawarma-Essen.
https://www.zollverein.de/kalender/holo-voices

















